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Künstlerische Praxis (Auswahl) / selected art work, projects, work in progress


"Was bleibt von der Kunst? Wir als Veränderte bleiben." Robert Musil


Some of the following projects are short experiments, some of them are continuously developing, restructured and reshaped in some form or other.


Die malerischen Arbeiten sind seriell, Teil einer Reihe von Bildern und thematisieren Farbe als Material und Raum. Pigment, Farbfelder und collagierte Elemente, Lasuren und Leinöl bilden sinnlich-erfahrbare Schichten. Bereits in der analogen Fotografie zeigte sich der bewegte Farbraum als Manifestation eines sinnlich erfahrbaren Zeit-Raums. Eine Auseinandersetzung mit dynamisierten Bildräumen, Unschärfe-Relationen, die sich aus dem Gestus entwickelt haben (gestische Fotografie). Durch Bewegung entstehen Modifikationen von Farbqualitäten, die miteinander verschmelzen. Auslotung der Kamera als Malwerkzeug - nicht im Sinne der "Nachahmung" der Möglichkeiten des Mediums Malerei, sondern im Hinblick auf malerische Komponenten, gestische Arbeitsweisen und Unschärferelationen. Wie lässt sich die Kamera als Malwerkzeug, im (subjektiven) Sinne malerisch einsetzen, und warum versucht man das als Malerin überhaupt? Die Arbeiten sind im Kontext medialer Bildräume zu verstehen, die die kompositorische Dynamik und ihre Wirkungen erforschen. Sie sind inspiriert von der Weiterentwicklung und Ausdehnung malerischer Ausdrucksmöglichkeiten und spielen mit der Veränderung des künstlerischen Erprobens von Werkzeugen, Materialträgern und ihren Eigenschaften.

Das digitale Bild tritt hinzu als dynamischer (algorithmischer) Bildraum. Nicht das Bild wird be-arbeitet, sondern vielmehr zugrundeliegende informatische Modelle, enthalten im digitalen Code, der dabei wie ein bewegliches Skelett die Grundlage bildet. Unser Wissen über die Charakteristika digitaler Bilder ändert die künstlerisch-forschenden (sowie die ästhetischen und pädaogischen Vermittlungsprozesse). Das digitale Medium verbindet Bilder zu Bildräumen und fügt die Dimension der Interaktivität und des Verhaltens hinzu. In den Beispielen zeigen sich Überlagerungen unterschiedlicher Zeitebenen. Intermediale Strategien werden im Kontext von künstlerischer projektbezogener Forschungspraxis realisiert. Zeitbasierte Medien konstituieren sich im Video (seit 1995), in den Vordergrund der Arbeit treten zunehmend Themen, die im Projektkontext entwickelt werden, z.B. Transitory_
_e x i s t e n c e_in_t r a n s i t .




Stills aus: The lightening


Aktuelle Projekte

'Distracted – ununterbrochen unterbrochen' (ongoing) is a collection of moments, works outlining the interruptive dimension of media culture and its effects on our daily practices

Transitory_
_e x i s t e n c e_in_t r a n s i t (2007/8- work in progress)

Transitory existence looks at the temporary arrangements charaterising the world of the flexible, mobile individual adapting to the developments on the global labour market and its requirements. The following basic issues are seen as sign posts of the artistic research practice: work and labour, place, communications, relations, passion, education and last not least technology. Several media as well as interventions are brought together in the project, such as time-based pieces, interactive, photo sequences, videos, and language. Collections are linked to meaningful memories of places, events, meetings, relations - all in transit. The first phase of the work is the analysis of the dimensions and media being arranged in real and digital space. S. Rhizome


See member directory and exhibition at Rhizome, online resource for people who are interested in new media art, the intersection of new technologies and contemporary art.

11/2007 SL presentation at "Machine-RAUM – a biennale for video art and digital culture", 11 November 2007 in Vejle, Jutland in Denmark.  In co-operation with Hanne Nielsen and Birgit Johnsen, artistic curators of the biennale. The biennale 2007 consisted of an exhibition in Vejle Art Museum in about 1500 km2 and some installations / works in urban space.



Here are some photos of the Aiola project














Urban fields of play (work in progress)


Portable memories. Das Handbag-Design-Projekt.

Die Frage "What's in a women's hand bag?" ist ein internationaler Gag. Die Arbeit thematisiert individuelle Gestaltungspraxen von Menschen bezüglich ihrer Taschen über den Blick in die (Hand-)taschen, und damit auf die individuellen Gestaltungsgewohnheiten von Menschen hinein - nicht nur mit dem Focus auf die mit den persönlichen Gegenständen "herumgetragenen" Erinnerungen und Geschichten. Portable memories beschäftigt sich vor allem mit der Erforschung der persönlichen Gestaltung tragbarer Systeme. Was sind die Gewohnheiten und Vorlieben, Charakteristika und Kriterien, nach denen Menschen ihre Taschen aussuchen, packen und verwenden? Inwiefern sind Zweckmässigkeit mit Romantik, Effektivität mit Sentimentaltiät und Sinnlichkeit verbunden? Portable Memories versucht eine ästhetisch-dokumentarische Annäherung über Bildwelten, Interviews und Statements an das Thema herzustellen, um sie für die Technikgestaltung digitaler Systeme zu reflektieren. Die Arbeit ist als Teil 1 einer Serie konzipiert worden, in der die ästhetisch-dokumentarische Erforschung von alltäglichen Gestaltungsgewohnheiten für die Technikgestaltung herangezogen und nutzbar gemacht wird. Demnächst auf dem Blog Media Arts Education

My everyday information overload...

A media research project looking at the development of not only user friendly but exciting information architectures for future learning scenarios. Social and community based issues as well as multi-sensory interface cultures will be reflected in the project. The projects links the review of design research strategies to an overall information architecture. (work in progress)



Ausbildung Bildende Kunst/ Higher Education: Visual Arts/Painting

1986-1994 Studium der Malerei im Atelier von Prof. Dr. H. Girke im Magisterstudiengang Kunst/Kunstpädagogik der Universität Osnabrück. Ab 1994 Ateliergemeinschaft Nobbenburger Strasse, Osnabrück. Die Konzepte beinhalten immer auch die Auseinandersetzung mit der Materialität von Farbe, Gestus und den Wirkungen von Farbfeldern in einer Bildkomposition unter besonderer Berücksichtigung von Farbqualitäten, Farbquantitäten, Kontrapunktik und der Dialektik der ästhetischen Flächengrenze.


O.T., Pigment, Öl auf Leinwand, 1,24 x 1,68

1989 Ausstellung Malerei und Zeichnung, Galerie Barkhau, Osnabrück


O.T., Pigment, Öl, Papier auf Leinwand, 1,24 x 1,68

1991 Ausstellung Malerei, Galerie im Rathaus, Osnabrück


O.T., Pigment, Öl auf Leinwand, 1,24 x 1,68


1992 Neue Bilder, Galerie im Fenster, Universität Osnabrück


Collage

Im Bereich Collage Auseinandersetzung mit Gewichtungen, Komplementen und Spannungsverhältnissen, die dezidiert mit Formatüberschreitung, Materialstruktur, Farbnuancen und dem Prinzip von Collage und Decollage im Prozess von Konstruktion und Destruktion, spielen. Es entsteht u.a. eine Reihe von frei im Raum schwebender, grosser, sich bewegender Arbeiten mit dreidimensionaler Ausrichtung.


Miniaturmodell


1994 Malerei und Collage, Atelier Nobbenburger Straße, Osnabrück

1996 Malerei, Sternbuschweg, Duisburg


Figur im Raum

1986-1994 Studium der Aktzeichnung bei Prof. Dr. H. Girke


Torso, Pigment, Öl auf Leinwand, 1988



O.T. Handzeichnung, 1990



O.T. Handzeichnung, 1990


In der Fotografie Auseinandersetzung mit dynamisierten Bildräumen, Unschärfe-Relationen, gestischer Fotografie. Durch Bewegung entstehen Modifikationen von Farbqualitäten, die miteinander verschmelzen. Auslotung der Kamera als Malwerkzeug - nicht im Sinne der "Nachahmung" der Möglichkeiten des Mediums Malerei, sondern im Hinblick auf malerische Komponenten, gestische Arbeitsweisen und Unschärfen.
1992 Fotoserie: Rom-Augen-Blicke


New York-Serie (Digitale Fotografie)


Seit 1995 verstärkte Auseinandersetzung mit audiovisuellen und interaktiven Medien, Video Duisburg-Augen-Blicke - Eine filmische Collage als Portrait einer Stadt im Wandel, in Zusammenarbeit mit Anne Katrin Stammer, Hamburg

1996-1997 Piazza Metallica; digitaler Landschaftspark (digitale Fotografie, interaktives Konzept)

2000-2006


Installationen auf Grundlage von Memorabilien und Sammlungen
Rose 1-3 (Installation, Schaukästen, Detail, 2000) thematisiert die mediale Transformation, Be- und Über-Setzung einer interkulturellen Metapher zwischen ästhetischer Forschung, Archivierung und Präsentation


Me, myself and eye-Serie (digitale und analoge Fotografie) thematisiert die Konstruktion von Selbst-Bildern.

Lisboa-Serie (digitale Fotografie)

The lightening, (digitale Fotografie)



lost in transit